Die Architektur der Parigoritissa
Eine fast quadratische dreigeschossige Kirche mit zentraler Kuppel auf acht Pfeilern und einem Pantokrator-Mosaik.
- Grundriss
- Fast quadratisch, drei Geschosse, oktogonaler Typ
- Kuppeln
- Eine zentrale und vier kleinere an den Ecken
- Mosaik
- Pantokrator und 12 Propheten
- Gegründet
- Um 1250, Restaurierung 1290 (englische Wikipedia)
Die Parigoritissa ist eine byzantinische Metropolitankirche des 13. Jahrhunderts, und nach der englischen Wikipedia war ein Teil des Gebäudes die Archäologische Sammlung von Arta. Die Quellen weichen bei der Datierung ab: Der Führer der Gemeinde nennt 1285–1289, die englische Wikipedia eine Gründung um 1250 durch Michael II. oder jemanden an seinem Hof und eine Restaurierung 1290 durch Nikephoros I. und seine zweite Frau Anna Kantakuzene.
Grundriss und Kuppeln
Die Kirche hat einen fast quadratischen Grundriss, drei Geschosse und ist vom «oktogonalen Typ». Die zentrale Kuppel ruht auf acht Pfeilern in drei Ebenen. Auf dem Flachdach sitzen vier kleinere Eckkuppeln und eine Laterne.
Mosaik, Fresken und Skulptur
Die Kuppel zeigt ein Mosaik des Pantokrators, umgeben von Engeln, mit zwölf Propheten zwischen den Tamburfenstern, wohl von Künstlern von außerhalb von Epirus. Das Innere hat Marmorverkleidung bis zu den Emporen, darüber Mosaiken und Fresken. Im Altarraum sind Fresken des 16. Jahrhunderts des Malers Ananias erhalten, im Hauptraum solche des 17. Jahrhunderts. Westliche Einflüsse zeigen sich in Ungeheuern romanischen Stils und Reliefs biblischer Szenen.
Spätere Geschichte
Die Kirche geriet in Konkurs und wurde Metochion des Klosters Kato Panagia. 1578 ist sie als Frauenkloster belegt.
