Die Volksmusik von Epirus
Mehrstimmige Lieder, Klarinette und langsame Tänze: die Musik von Epirus, die man auch in Arta hört.
- Gesang
- Pentatonisch und mehrstimmig
- Instrumente
- Klarinette, Geige, Flöte, Laute
- Tänze
- Langsam, gegen den Uhrzeigersinn
- Bekannte
- Petroloukas Chalkias, Vasilis Kostas
Die Musik von Epirus hat ihr Zentrum im Nordwesten Griechenlands, ist aber in unterschiedlichem Maß auf dem ganzen Festland und auf den Inseln zu hören. In Arta und den Tzoumerka ist der Kagkelari-Tanz ein Beispiel.
Der Gesang
Die Volkslieder sind meist pentatonisch und mehrstimmig, «entspannt, sanft und außerordentlich schön» laut der englischen Wikipedia, und werden von Männern und Frauen gesungen. Die Mehrstimmigkeit gilt als eine der interessantesten Formen, von sehr altem Ursprung. Zu den Arten gehören Klagelieder (Mirologia), Hirtenlieder (Skaros) und Tafellieder.
Instrumente und Tänze
Die Klarinette ist das markanteste Instrument, neben Geige, Flöte und Laute. Sie begleitet meist langsame, schwere Tänze wie Menousis, Fisouni, Pogonisios, Syrtos in drei, Zagorisios, Koftos, Yiatros und Tsamikos. Die Tänze werden immer gegen den Uhrzeigersinn im Kreis getanzt, und die Frauentänze sind besonders zurückhaltend.
Tracht und Musiker
Frauen trugen knöchellange schwarze Mäntel, Goldfadenmützen mit langer Quaste und getriebenen Goldschmuck. Als bekannte Musiker werden der Klarinettist Petroloukas Chalkias und der Lautenspieler Vasilis Kostas genannt.